Krafttraining trotz Krankheit: möglich oder tabu?

Ein effektives Krafttraining bringt nur dann einen guten Erfolg, wenn der Sportler es nicht übertreibt und ausreichend Regenerationsphasen in ein individuelles Trainingsprogramm einbaut. Wer sich gesundheitlich schlapp, angeschlagen oder gar krank fühlt, sollte mit dem Training auf jeden Fall pausieren, weil dem Körper ansonsten mehr Schaden als Nutzen zugefügt würde. Zunächst gilt es, die Erkältung oder Erkrankung auszukurieren und darauf zu achten, nach dem Ende der Krankheit nicht unmittelbar wieder mit dem Training zu beginnen. Ebensfalls sollten sie darauf achten sich über Kreatin Nebenwirkungen zu informieren.

Bei folgenden Erkrankungen ist eine Trainingspause erforderlich

Bei einem grippalen Infekt handelt es sich um eine Infektion, die vorwiegend von Viren, manchmal aber auch von Bakterien ausgelöst wird. Bei einer solchen Erkältung sind die Atemwege verschleimt. Dieser Schleim kann sich häufig nur durch Husten lösen. Als weitere Erkältungssymptome kommen Halsschmerzen, Schnupfen und starker Husten hinzu. Weil das Immunsystem durch die Erkältung stark geschwächt ist, sollte ein Sportler während dieser Zeit nicht trainieren.

Besonders stark wirkt sich eine richtige Grippe bzw. Influenza, die durch Viren ausgelöst wird, auf das Immunsystem aus. Hierbei ist das Auftreten von hohem Fieber keine Seltenheit. Auch Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Kopf-und Halsschmerzen sind Begleiterscheinungen einer Grippe. Die Dauer einer Influenza beträgt in der Regel zwischen zwei und drei Wochen. In dieser Zeit ist die körperliche Leistungsfähigkeit deutlich eingeschränkt. Wer an einer Grippe erkrankt ist, muss diese in jedem Fall zunächst auskurieren, bevor er mit einem leichten Training wieder einsteigen kann.

Training trotz Krankheit: Die Folgen

Wer die Regenerationsphasen während einer Erkrankung nicht einhält, läuft Gefahr, seinen Herzmuskel zu stark zu belasten. Ein intensives Training mit Erkältung führt dazu, dass das Herz mehr Sauerstoff und Blut durch den Körper transportieren muss. Dies hat zur Folge, dass das Immunsystem zusätzlich geschwächt wird. Die Grippeviren können dann eine Myokarditis oder Herzmuskelentzündung hervorrufen, die für den Sportler sehr gefährlich werden kann. Eine Myokarditis greift sowohl den Herzmuskel als auch den Herzbeutel an. Im Verlauf einer Herzmuskelentzündung sinkt die Kontraktionsfähigkeit des Herzens sehr stark ab, was eine weitere Schwächung und einen erheblichen Leistungsabfall nach sich ziehen würde. Als weitere Symptome sind Herzklopfen, Herzrasen sowie Herzstechen bekannt.

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